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Stempelverschleiß ist nicht zufällig: Die Lastverteilung beim Stanzen verstehen
Der Stempelverschleiß wird häufig auf die Materialqualität, die Beschichtungsleistung oder die Wärmebehandlung zurückgeführt. Diese Faktoren spielen zwar eine Rolle, aber sie erklären nicht immer, was in der Produktion tatsächlich passiert.
In vielen Fällen sind die Abnutzungsmuster aussagekräftiger.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Stempel glatt poliert, während ein anderer anfängt zu splittern, obwohl beide nach den gleichen Spezifikationen hergestellt wurden und im gleichen Werkzeug laufen.

Dies ist in der Regel ein Hinweis darauf, dass die Last nicht bei jedem Stempel auf die gleiche Weise eintritt.
Wenn der Zerspanungsprozess etwas anders beginnt - und sei es auch nur geringfügig - ändert sich die Spannungsverteilung. Eine Kante kann früher belastet werden, während eine andere später eingreift. Über Tausende von Zyklen hinweg wird dieser Unterschied als ungleichmäßige Abnutzung sichtbar.

Kleine Abweichungen im Profil, der Kantenschärfe oder der Winkelgenauigkeit können den Kontakt des Stempels mit dem Material verändern. Und sobald sich der Kontakt ändert, ändert sich auch der Lastpfad.
Dies ist besonders kritisch in der Hochgeschwindigkeitsproduktion, wo selbst kleine Unregelmäßigkeiten verstärkt werden.
Die Abnutzung der Stempel ist nicht zufällig.
Sie spiegelt wider, wie sich die Kraft durch das Werkzeug bewegt.
Wenn man diesen Zusammenhang versteht, ist es einfacher, die Grundursachen zu ermitteln und sowohl die Werkzeugstandzeit als auch die Prozessstabilität zu verbessern.
Wenn Sie ähnliche Probleme mit Ihren Werkzeugen haben, wenden Sie sich bitte an sich melden - gerne zum Gedankenaustausch.






